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Sprinkler-Löschanlagen

Die MARANG GmbH ist eine VdS-anerkannte Errichterfirma (Nr. E4060102) für Sprinkleranlagen.
Sie ist Spezialist für die Planung, Errichtung und den Service von Kleinsprinkleranlagen.

Sprinkler-Löschanlagen gehören zu den automatischen stationär installierten Löschanlagen, die Wasser als Löschmittel verwenden. Sprinkleranlagen löschen Brände bereits in der Entstehungsphase. Statisch weisen Sprinkleranlagen eine Zuverlässigkeit von 98 % auf.

Aufbau und Wirkprinzip
Sprinkleranlagen sind unter Druck stehende, dauernd mit Wasser gefüllte Rohrleitungssysteme (siehe Typen von Sprinkleranlagen), die durch Löschdüsen (Sprinkler) abgeschlossen werden. Die Sprinkler sind nach einem speziellen Verlegeschema mit dem Rohrnetz fungieren; sie fungieren als thermische anlagenauslösende Sensoren.

Der Austritt des Löschwassers wird durch die Aktivierung eines Sprinklers und/oder durch elektrische Alarmdruckschalter ausgelöst, die einen Druckabfall im Rohrsystem erkennen.

Das austretende Wasser strömt als feiner Wasserregen auf den Brandherd, wird dort verdampft und entzieht somit de der Flammenreaktionszone die Wärme. Weiterhin wird anteilig der Sauerstoff am Brandherd verdrängt, was zu einer Inertisierungswirkung führt.

Sprinkleranlagen sind so konstruiert und gebaut, daß selektiv nur die Sprinkler auslösen, die sich unmittelbar über dem Brandherd befinden. Somit tritt gezielt nur die Wassermenge aus, die zur Brandbekämpfung benötigt wird; Wasserschäden halten sich in Grenzen; die Feuerwehr findet bei Eintreffen bereits einen in Löschung befindlichen Brandherd vor.

Nach Gebrauch wird die Funktionsfähigkeit der Sprinkleranlage durch Komplettaustausch der aktiv gewesenen Sprinkler wiederhergestellt.

Das Löschwasser befindet sich in entsprechenden Vorratsbehältern; durch den Einsatz von Trennstationen ist der Direktanschluß einer Sprinkleranlage auch an das Trinkwassernetz möglich (ggf. sind Druckerhöhungsmaßnahmen erforderlich).

Sprinkler - Aufbau, Wirkprinzip und Bauformen
Sprinkler sind mechanische Vorrichtungen (Sprühdüsen), bei denen die Löschwasseraustrittsöffnung durch einen Dichtkegel verschlossen wird, der seinerseits von einer mit einer Spezialflüssigkeit gefüllten Glasampulle oder einem Schmelzlot in Position gehalten wird.

Überschreitet die Umgebungstemperatur des Sprinklers den eingestellten Höchstwert um +30 °C, platzt die Glasampulle infolge der Wärmeausdehnung der Spezialflüssigkeit bzw. weicht das Schmelzlot auf und die Wasseraustrittsöffnung wird freigegeben.

Der in Austrittsrichtung angebrachte Sprühteller verteilt das austretende Löschwasser flächendeckend und gleichmäßig.

Je nach Schutzerfordernis gibt es Sprinkler in mehreren Ausführungen und mit verschiedenen Sprühcharakteristiken:

  • Schirmsprinkler
  • Conventional Sprinkler
  • Seitenwandsprinkler
  • ESFR-Sprinkler ((Early Suppression Fast Response)
Typen von Sprinkleranlagen
  • Naßanlagen:
    vollständig unter Druck (10 bar) stehendes, mit Wasser gefülltes Rohrsystem Bei Auslösung automatisches Ausströmen des Löschwassers bis zur Sperrung der Wasserzufuhr
  • Trockenanlagen:
    konzipiert für frostgefährdete Bereiche Die kritischen Bereiche des Rohrnetzes sind mit Druckluft bzw. Stickstoff gefüllt. Nach uslösen eines Sprinklers entweicht der Druck; der Löschwasserfluß wird freigegeben.
  • Vorgesteuerte Trockenanlagen:
    Die Anlage löst erst bei gleichzeitiger Auslösung eines Sprinklers und einer Meldelinie der BMA aus.
Die Errichtung von Sprinkleranlagen ist in der Bundesrepublik nur nach den Vorschriften des VdS Schadenverhütung oder nach international gültigen Richtlinien NFPA, FM, LPC oder IRI gestattet.

Anwendungen
  • Industriebetriebe, Fertigungshallen
  • Hotels, Krankenhäuser
  • Hochhäuser
  • Messehallen
  • Einkaufszentren, Märkte
  • Lagerbereiche, Hochregallager
  • Tiefgaragen
  • Trockenanlagen
  • Büros

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