Grundlagen

Brandmeldeanlagen/Löschanlagensteuerungen dienen der frühzeitigen, automatischen Erkennung und Lokalisierung von Brandherden in Gebäuden. Im Allgemeinen werden sie dort eingesetzt, wo viele Menschen zusammen kommen und hochwertige Güter zu schützen sind.

 

Schutzziele:

  • Schutz von Personen (Grundgesetz, Artikel 2, Absatz 2)
  • Schutz von Einrichtungen und Gütern
  • Schutz von hochrangigen Kunstwerken oder Denkmalobjekten
  • Schutz der Umwelt.

 

Aufgaben:

  • Detektieren von Bränden in der Entstehungsphase
  • Schnelle Information und Alarmierung
  • Automatische Ansteuerung von Brandschutz- und Betriebseinrichtungen (Brandfallsteuerungen)
  • Schnelle Information der Feuerwehr und/oder anderer hilfeleistender Stellen
  • Lokalisierung des Gefahrenbereiches und eindeutige Anzeige

 

Rechtliche Grundlagen:

  • Musterbauordnung (MBO)
  • Jeweilige Landesbauordnung (LBO)
  • DIN EN 54 Brandmeldeanlagen
  • DIN 14675 Brandmeldeanlagen und Anhänge
  • Aufbau und Betrieb DIN VDE 0833 Teil 1
  • Allgemeine Festlegungen für Gefahrenmeldeanlagen DIN VDE 0833 Teil 2
  • Festlegungen für Brandmeldeanlagen VdS 2095 Brandmeldeanlagen, Planung und Einbau

 

Des Weiteren die rechtlichen Grundlagen für Alarmierungseinrichtungen in öffentlichen Einrichtungen:

  • DIN EN 981 Sicherheit von Maschinen – System akustischer und optischer Gefahrensignale und Informationssignale
  • DIN 33404-3 Gefahrensignale für Arbeitsstätten; akustische Gefahrensignale; einheitliches Notsignal; sicherheitstechnische Anforderungen, Prüfung
  • DIN EN 842 Sicherheit von Maschinen – Optische Gefahrensignale – Allgemeine Anforderungen, Gestaltung und Prüfung
  • DIN EN ISO 7731 Ergonomie – Gefahrensignale für öffentliche Bereiche und Arbeitsstätten – Akustische Gefahrensignale

 

Weiterhin gilt für beide Anlagen die DIN V 14011 für Begriffe aus dem Feuerwehrwesen sowie die jeweiligen Techn. Anschlußbestimmungen der Feuerwehren vor Ort.