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Feuerlöscher (trag- und fahrbar)

Die MARANG GmbH ist Fachunternehmen zur Lieferung, Prüfung, Wartung, Reparatur und Wiederbefüllung von Handfeuerlöschern.

Handfeuerlöscher sind tragbare Kleinlöschgeräte mit einem Gesamtgewicht von maximal 20 kg zum Ablöschen von Klein- und Entstehungsbränden. Sie enthalten Löschmittel, das durch gespeicherten oder bei Inbetriebnahme erzeugten Druck ausgestoßen wird.

Löschmittel
Als Löschmittel werden nicht brennbare Gase, Löschpulver, Wasser oder wässrige Lösungen sowie Schaum verwendet. Bis Mitte der 1990er wurden Halone als Löschmittel eingesetzt, deren Verwendung wurde zwischenzeitlich verboten.
Handfeuerlöscher sind je nach verwendetem Löschmittel zur Bekämpfung von Bränden der Brandklassen A, B, C, D und F geeignet. Der Verwendungszweck ist auf dem Löscher angegeben und als Piktogramm dargestellt.

Bauarten
Handfeuerlöscher werden neben dem eingesetzten Löschmittel nach der Art der Druckerzeugung unterschieden:

  • Aufladelöscher
    Der Feuerlöscher besteht aus zwei Behältern (Löschmittelbehälter und Treibgasbehälter). Beim Öffnen des Ventils am Treibgasbehälter strömt das Treibmittel (Treibgas, z. B. Kohlendioxid) in den Löschmittelbehälter und setzt diesen unter Druck. Der Löscher ist einsatzbereit. Man unterscheidet zwischen Aufladelöschern mit am Löscher außen und mit innen (im Löschmittelbehälter) angebrachter Treibgasflasche.
    Als Löschmittel kommen Pulver, Wasser und Schaum als vorgemischte Lösung oder als Kartusche mit Schaumkonzentrat zum Einsatz.
  • Dauerdrucklöscher (Permanentlöscher)
    Löschmittel und Treibgas befinden sich zusammen in einem Löschmittelbehälter, wobei das Treibgas (Stickstoff) einen permanenten Druck auf das Löschmittel ausübt. Nach Betätigung der Auslösevorrichtung, z. B. eines Schalthebelventils, strömt das Löschmittel unter Druck über das Steigrohr, den Auswurfschlauch und die Auswurfdüse aus dem Feuerlöscher.
    Als Löschmittel kommen Wasser, Schaum und Pulver zum Einsatz.
  • Gaslöscher
    Das Löschmittel CO2 ist gleichzeitig das Treibmittel
  • Löscher mit chemischer Druckerzeugung
    sind in der aktuellen Norm EN 3 nicht mehr vorgesehen und sollten mittlerweile überall ausgemustert sein.
Prüfung und Wartung
Ein Feuerlöscher muss in der Regel alle zwei Jahre auf seine Funktion überprüft werden (Sonderregelungen beachten!).

Bei ordnungsgemäßer Überprüfung erteilte Prüfplakette zeigt das
  • Datum der letzten Prüfung und
  • den Namen des Prüfers.
  • Die Angabe des nächsten Prüftermins ist freiwillig.
Die Prüfung von Handfeuerlöschern erfolgt nach DIN 14406 und im Allgemeinen nach den vom Hersteller erlassenen Prüf- und Füllvorschriften.

Feuerlöscher in Arbeitsstätten
Die Ausstattung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern wird Berechnungsgrundlage wird in Abhängigkeit von der Brandgefährdung in Löschmitteleinheiten (LE) berechnet. Löschmitteleinheiten machen die unterschiedlichen Löschwirkungen (Ratingzahl) von verschiedene Löschern (Wasser, Schaum, Pulver) miteinander vergleichbar.

Die Grundlage für das Berechnungsverfahren ist die Arbeitsstättenrichtlinie ASR 13/1,2 sowie DIN EN 3. In Orientierung an die berufsgenossenschaftliche Regel BGR 133 kann das Ausgabeergebnis ohne Verletzung der o.g. Standards hinsichtlich der Löschmitteleinheiten optimiert werden.

Quelle: vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerl%C3%B6scher

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